Gemeinsam für mehr Respekt und Sicherheit auf der Schiene
Der jüngst bekannt gewordene Gewaltvorfall gegenüber einem Zugbegleiter der DB in Rheinland-Pfalz hat bundesweit Entsetzen ausgelöst. Und auch bei der Erfurter Bahn sorgt die Tat für große Bestürzung. Ein Mensch wurde mit extremer Brutalität getötet, während er seiner beruflichen Tätigkeit nachging.
Tagtäglich sind in unseren Zügen Zugbegleiter:innen und Triebfahrzeugführer:innen im Einsatz, um Fahrgäste sicher an ihr Ziel zu bringen. Dabei zeigt sich jedoch, dass das Verhalten einzelner Fahrgäste nicht immer den Erwartungen an einen respektvollen Umgang entspricht. In der Folge kommt es zu Übergriffen auf Mitarbeitende. Diese reichen von Beleidigungen und Bedrohungen über Schubsen und Treten bis hin zu körperlichen Angriffen.
Um unsere Beschäftigten in den Zügen zu unterstützten, ihre Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl unserer Fahrgäste zu stärken, werden seit 2024 auf allen Thüringer Linien zusätzlich Sicherheitspersonale schwerpunktmäßig eingesetzt. Die Kosten hierfür trägt der Freistaat Thüringen. Zudem sind rund 50 Prozent der Fahrzeuge bereits mit Videoüberwachung ausgestattet. Diese dient dazu, Vorfälle im Zug nachvollziehen zu können und einen Beitrag zur Aufklärung zu leisten. Abhängig von der Schwere der Tat werden entsprechende Straftaten konsequent zur Anzeige gebracht.
Wir appellieren an alle Fahrgäste, untereinander sowie den Mitarbeitenden mit Respekt, Rücksicht und Wertschätzung zu begegnen. Gewalt, Bedrohungen und Beleidigungen haben im öffentlichen Raum und in der Erfurter Bahn keinen Platz. Ein respektvolles Miteinander trägt maßgeblich zu Sicherheit, Vertrauen und einer angenehmen Fahrt für alle bei, denn das Reisen mit dem Zug ist immer ein gemeinsames Reisen.